Es herrschte ein reges Treiben auf den Lichtungen, Gekicher, Gesang ertönte,
wenn man sich still verhielt und lauschte konnte man es hören. Nachts im
Mondlicht tanzten die Elflein Ihren Reigen, die kleinen Gnome, die Tiere
des Waldes sassen mucksmäuschenstill da -und hörten den lieblichen Melodien der
Elfen zu.

Eines Tages änderte sich
alles schlagartig. Es zog Nebel auf, der immer dichter wurde,
man konnte die Hand vor Augen nicht mehr sehen. Es war ein schreckliches dichtes
Grau
was plötzlich über diesen Walde hing. In nur wenigen Tagen fingen die Bäume an
ihr Laub abzuwerfen, man konnte zusehen wie sie langsam abstarben. Ohne Licht,
ohne Sonne, das konnte kein Baum überleben. Was für ein schreckliches Verhängnis
brach da plötzlich über diesen Wald herein.
Was sonst nie vorkommen
würde, die Elfen und Gnome kamen zusammen um eine ge- meinsame Antwort für
dieses Geschehen zu finden und zu beratschlagen was zu tun war, um Ihren Wald zu
retten. Nach langen hin und her, kamen sie nur zu dem Ergebnis, das jemand den
Wald mit einem Fluch belegt haben müsse. Das bestätigte sich dann auch als
Yasmine die Elfe der Weisheit, von ihrem Traum erzählte, den sie vor ein paar
Tagen hatte. Die böse Fee
Crisuela hat den
Fluch ausgesprochen, das alles sterben sollte in diesem magischen Zauberwald,
damit sie hier nun endlich alleine herrschen konnte mit ihren finsteren Unter-
tanen. Traugott der der König der Gnome wanderte am nächsten Tag durch den Wald
und grübelte darüber nach was man nur dagegen machen könnte. Er entschied sich
dann den, Wald erst mal von den abgestorbenen Bäumen und dem Laub zu säubern. Er
nahm seine Axt und fing an die Bäume abzuhacken. Er bemerkte dabei gar nicht
das Hunderte von kleinen zierlichen Elfen seitlich aus dem toten Baumstamm
hervor flogen. Er hackte und hackte und immer mehr von den kleinen Elfen flogen
aus dem Stumpf Traugott war wie vom Donner gerührt. Sie flogen über weiter über
den Wald und versprühten überall ihren Feenstaub, so was hatte er noch nie
gesehen.

Vorsichtig kamen auch die magischen Kreaturen des Waldes aus ihren Verstecken
hervor
um zu sehen was da passiert ist, woher die ganzen Erschütterungen kamen, das
Geschwirre
das in der Luft herrschte. hatte sie angelockt. Es sah aus als ob es schneien
würde, glänzend glitzriger Feenstaub schimmerte auf dem ganzen Wald. Der
fürchterliche Nebel verschwand langsam und die Sonne schimmerte durch die
Tannenwipfel. Der Wald war wieder herge- stellt, alles war wieder friedvoll wie
in vergangenen Zeiten. An diesem Abend hörten die Bewohner des nahe
liegenden Ortes das erste Mal den lieblichen Gesang der Elfen lauter als je
zuvor und waren glücklich darüber..........
(c)
Beowebdesign 2002